ITMW-Tag 2012 verläuft erfolgreich im Heinz Nixdorf MuseumsForum
Britta Kückelmann-Hoffmann, Inhaberin von Cadcompany e.V. und verantwortliche Organisatorin freut sich sehr, dass knapp 100 Teilnehmer am 3. ITMW-Tag in das Heinz Nixdorf MuseumsForum gekommen sind und sich dort in den hochkarätigen Fachvorträgen zum Thema „Cloud-Computing“ informiert haben. Auch Thomas Kintzen, Geschäftsführung ITMW e.V., freut sich und bestätigt: „Die Besucherzahlen haben gezeigt, dass die Themenauswahl für den ITMW-Tag 2012 wieder am Puls der Zeit lag. Zudem hat sich der Veranstaltungsort bestens bewährt, sodass wir überlegen, den ITMW-Tag dort zu etablieren.“

Die Mitglieder des ITMW e.V.
Der Titel der Veranstaltung „Cloud, wir machen Wolken greifbar“ war Programm und gut gewählt. Die Mitglieder des ITMW e.V. wollen die Unternehmen der mittelständischen Wirtschaft mit ihrem starken regionalen Bezug erreichen und ansprechen. Auf dem ITMW-Tag wurde der Frage nachgegangen, was es mit diesem Trendthema „Cloud“ auf sich hat. Welchen Nutzen hat ein Unternehmen davon? Welche Risiken sollte man kennen? Welche technischen, juristischen und weiteren Hürden sind zu meistern?
In 10 Fachvorträgen, aber auch direkt bei den 13 ausstellenden Unternehmen konnten sich die Besucher zum Thema „Cloud-Computing“ informieren. Vor allem Fragen nach Sicherheit und Kosten standen im Vordergrund der vielen persönlichen Gespräche. Hier zeigten sich immer wieder die Stärken der ausstellenden Unternehmen, die mit ihrem Fachwissen und ihrer Expertise als IT-Dienstleister für Vertrauen in die Stärken der Region warben.
Dass zertifizierte und erfahrene IT-Dienstleister mit regionalem Bezug ein verlässlicher Partner für die mittelständische Wirtschaft vor Ort sind, konnte bei vielen Fragen unter Beweis gestellt werden: Welche Soft- und Hardware oder welches Lizenzmodell bringt mein Unternehmen im Wettbewerb zukünftig nach vorn? Wie kann „Cloud-Computing“ dabei unterstützen? Auch kritische Töne waren zu hören, etwa im Vortrag von Prof. Dr. Wilhelm Nüßer, FHDW Fachhochschule der Wirtschaft. Auch Adelhard Türling, CIO, aXon Gesellschaft für Informationssysteme mbH merkte kritisch-optimistisch an: „Die großen Software-Hersteller legen schon Wert darauf, dass auch wir als IT-Dienstleister innovative Themen aktiv nach vorn bringen. Ansonsten sind auch wir schnell abgehängt.“
Es ist verständlich, dass Unternehmer sich dem Cloud-Thema noch vorsichtig nähern. Die rechtlichen Belange erläuterte RA Dr. jur. Walter Felling. Ein wichtiges und beruhigendes Argument ist sicher die Tatsache, dass die benötigten Rechenzentren in Europa stehen und dort nach europäischen Rechtsstandards geführt werden.
Wer seine sensiblen Daten im Unternehmen halten will, kann dies auch weiterhin tun. Mit Hilfe des „Cloud-Computing“ können komfortabel, sicher und vor allem zu attraktiven Preisen zusätzlich Lizenzen und/oder Rechnerleistung schnell verfügbar gemacht werden. Dies ermöglicht Unternehmen, die oft unter Zeit- und Kostendruck stehen, ganz individuell nach ihren Bedürfnissen zu kalkulieren.
Weitere Themen, die in das „Cloud-Zeitalter“ passen, waren auch stark nachgefragt: eCommerce, mobiles Arbeiten von jedem Ort aus, Zusammenarbeit im Team und weltweit, Datenverfügbarkeit überall und zu jeder Zeit. Wer sich nicht sicher ist, sollte in jedem Fall Unterstützung durch qualifizierte IT-Dienstleister suchen.
Dass der ITMW-Tag 2012 auch bei einem durchaus kontrovers diskutiertem Trendthema wiederum gut gelungen ist, bestätigte David Thiele, Geschäftsführung von Loer&Schäfer GmbH, der mit seinem jungen Kollegen, Benedikt Schäfer, aus Bad Wünnenberg angereist war: „Mit positiver Vor-Erwartung vom letzten ITMW-Tag bin ich angereist und kann sagen, dass Organisation und Zeitplanung bei dieser Veranstaltung stimmten. Die Nähe des Veranstaltungsortes und der Mix an Referenten sowie die besondere Atmosphäre im HNF, es stimmte einfach alles. Es hat mir auch sehr gefallen, dass nicht ein großer Hersteller alles andere dominierte. Cloud-Computing ist zwar noch nicht mein Thema, aber das könnte es zukünftig werden. Jedenfalls bin ich bestens informiert worden. Dafür nehme ich mir gern ein paar Stunden Zeit.“
Auch Dipl.-Betriebswirtin Marina Stiller, NORDLIPPE Marketing, sieht den ITMW-Tag als tolle Möglichkeit „für das persönliche Netzwerken“. „Zum Thema Cloud wollte ich mir ein möglichst objektives Bild über Nutzen und Risiken machen können. Die Vorträge, die Aussteller und die persönlichen Gespräche haben dies zu meiner vollen Zufriedenheit geleistet.“
Für den ITMW e.V. bringt es Dipl. Geogr. Christian Holterhues, Referent Technologie- und Wissenstransfer, IHK Ostwestfalen zu Bielefeld auf den Punkt: „Die Zugkraft der regionalen IT-Wirtschaft präsentierte sich am ITMW-Tag 2012 in einer gut vorbereiteten und durchdachten Veranstaltung. Die Mischung aus Information und Atmosphäre stimmte. Es war nicht zu viel und machte Spaß.“














